Nach dem ersten begeisterten Willkommen, wird es an Weihnachten meist schnell „eng“ und das nicht nur räumlich gesehen. Die ganze Familie sitzt aufeinander und ungelöste Konflikte brechen auf. Und das gerade zu Weihnachten! Zu dem „Fest der Liebe und des Miteinanders“. Weihnachten wird zur Überforderung. Doch warum? Entscheidend sind meist mehrere Aspekte, die zusammen treffen:
zu hohe Erwartungen an sich selbst
zu hohe Erwartung an andere
zu reichlicher Alkoholkonsum
enttäuschende Weihnachtsgeschenke
zu viele Besuchsverpflichtungen
zu wenige Entspannungszeiten
Aber es geht auch anders! Mit klaren Vorstellungen und konsequenter Durchführung können viele Spannungen „entspannt“ werden.
„Bei uns war es schon immer so!“ Ja, aber hat es Ihnen so auch gefallen? Wie stellen Sie sich „Ihr persönliches Weihnachten“ vor? Brechen Sie ruhig einmal mit den Traditionen!
Stressbewältigung 2 - Lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen!
Wer die Festtage nicht am Herd verbringen möchte (meist die Frau), sollte das Weihnachtsessen auf andere Familienmitglieder verteilen. Am Heiligen Abend verzaubern Sie Ihre Gäste bei sich, an den anderen Tagen lassen Sie sich verwöhnen! Der 25. Dezember ist der klassische Tag bei der Verwandtschaft, am zweiten Weihnachtsfeiertag könnten alle gemeinsam im Restaurant Essen gehen.
Stressbewältigung 3 - zu Hause bleiben!
Auch wenn die Schwiegereltern, Großeltern und Tanten jedes Jahr Ihren Besuch erwarten, haben Sie das Recht, die Festtage in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Sagen Sie auch hier einmal „Nein“ und schaffen Sie sich Freiräume.
Stressbewältigung 4 - Klären Sie Erwartungen im Vorfeld
Besprechen Sie vor Weihnachten den Ablauf der Feiertage. Was wünscht sich jedes Familienmitglied an Traditionen? Wie lassen sich die Wünsche miteinander vereinbaren? Sind Zeiten eingeplant, in denen jeder Zeit zum Entspannen für sich hat?
Stressbewältigung 5 - Entspannungsmethoden
Klären Sie vor Weihnachten die Entspannungsmethoden eines jeden Familienmitglieds. Während der Eine zur Entspannung lieber ein Buch liest, bevorzugt der Zweite einen Spaziergang. Zeit sollte für alle Stressbewältigungs-Aktivitäten sein! Gerne können Sie sich bei uns auch über eine individuelle Entspannung per CD informieren.
Stressbewältigung 6 - raus an die frische Luft
Gerade nachdem der Magen gefüllt ist und die ersten Stunden mit der Familie verbracht sind, verdaut es sich bei einem Spaziergang besonders gut. Die „frische Luft“ kühlt im wahrsten Sinne des Wortes „heiße Köpfe“. Tageslicht wirkt gerade in der dunklen Jahreszeit lindernd bei depressiven Verstimmungen und Angststörungen. Aber nur das Licht, das auf die Netzhaut der Augen trifft hilft wirklich! Also an Weihnachten keine Sonnenbrille, kein Solarium, etc..
Stressbewältigung 7 - richtig schenken
Beim Auspacken der Geschenke gibt es nicht selten lange Gesichter. Erwartet haben Sie eine originelle Idee, bekommen haben Sie ein Kochbuch. Stress ist vorprogrammiert! Doch haben Sie im Vorfeld deutlich geäußert, was Sie sich wünschen? Ein Wunschzettel an das Christkind dürfen auch Erwachsene schreiben!
Stressbewältigung 8 - belohnen Sie sich selbst
Ihr Weihnachtsmenü ist gelungen, Ihre Geschenke waren gut ausgesucht? Belohnen Sie sich selbst und überlegen Sie sich, was Sie sich selbst „Gutes“ schenken.
Wenn Ihnen Entspannung nicht wichtig ist, werden Sie auch nichts gegen Stress und Anspannung unternehmen. Formulieren Sie Ihre Ziele und realisieren Sie sie auch!
Stressbewältigung 10 - Einsamkeit
Während viele Menschen unter „Stress in und mit der Familie“ leiden, gibt es in unserer Gesellschaft immer mehr Personen, die vereinsamen. Kümmern Sie sich weit vor Weihnachten um Gesellschaft und überlegen Sie sich einen „Plan B“, falls Ihre erste Vorstellung so nicht zu realisieren ist. Denn so sehr die Familie „stressen“ kann, Weihnachten allein „stresst“ ebenso!