Die WHO hat errechnet, dass, aufgrund der zunehmenden Stressbelastung im Jahre 2020, die Depression - nach Herzkreislauferkrankungen - die zweithäufigste Volkskrankheit in den Industriestaaten sein wird, Krebs folgt an dritter Stelle.
Was ist eine Depression?
Eine Depression entsteht erst dann, wenn mehrere Faktoren zusammen treffen:
genetische Vererbung
Erfahrungen in der Kindheit, die nicht förderten, aufbauten und emotional stärkten, sondern stattdessen Selbstzweifel, Hilflosigkeit und Ängste schürten
Rahmenbedingungen der modernen Zeit, die zu chronischem Stress führen, wie z.B. Angst vor Stellenabbau, Arbeitslosigkeit, zunehmender Wettbewerb durch Globalisierung, instabile Partnerschaften und soziale Netze, Werteverfall.
Kommen zu viele Faktoren zusammen, kann der natürliche Rhythmus in Seele und Körper aus dem Gleichgewicht geraten, wobei beide sich im Wechselspiel gegenseitig beeinflussen. Die These, dass „die Seele keinen Einfluss auf den menschlichen Körper habe“, ist längst überholt. Heute ist die Hälfte aller Krankheiten, die ein Hausarzt behandelt, psychosomatischen Ursprungs.
Eine Depression resultiert aus chronischem Stress, der durch früh erlernte, ungünstige Denk- und Verhaltensweisen aufrecht erhalten wird. Dadurch entsteht eine vorübergehende Stoffwechselerkrankung. Bei dieser geraten Botenstoffe im Gehirn aus dem Gleichgewicht, die für unsere Gefühle oder Gedanken zuständig sind und die zugleich menschliche Grundbedürfnisse wie Schlafen oder Essen vernünftig regeln. Eine Depression kann sich über Wochen, Monate oder Jahren ziehen. Wenn man aber konstruktiv daran arbeitet, hat so gut wie jede Depression ein Ende! "De-pression" heißt so viel wie Selbst-Unterdrückung. Das Ziel ist die "Ex-pression", der Aus-druck, die Selbst-Befreiung!
Depression - Symptome
innere Unruhe oder Antriebslosigkeit
Schlafstörungen - zu viel oder zu wenig Schlaf
Frustessen oder Appetitverlust
andauernde Langeweile, fehlende Glücksgefühle
Mangel an Interesse für Andere, ebenso wie für Aktivitäten
innere Leere, Einsamkeit und grundlose Traurigkeit
Selbstzweifel
Unentschlossenheit
Konzentrationsschwäche und Merkstörungen
Schuldgefühle, Selbstanklagen
Gedanken an den Tod oder Suizidgedanken
Depressionen - Hilfe und Selbsthilfe
Nur wenn Sie an den eigentlichen Ursachen arbeiten - besonders der Umstrukturierung ungünstiger Denkgewohnheiten - werden Sie eine Depression dauerhaft beheben können!
Daher ist die Einnahme von Antidepressiva - eine der gängigsten Behandlungsformen bei einer mittleren bis schweren Depression - umstritten. Denn Antidepressiva beheben nicht die Ursache der Störung, sie lindern lediglich einen Teil der Symptome. Zu weiteren Nachteilen zählen vor allem zwei Aspekte: Nicht selten müssen Betroffene gerade in den ersten Wochen mit starken und sehr unangenehmen Nebenwirkungen leben. Des Weiteren „spricht“ jeder Mensch unterschiedlich (im extremsten Fall gar nicht) auf Antidepressiva an, was leider ein „durchprobieren“ mit verschiedenen Antidepressiva mit sich bringt. An dieser Stelle ist viel Geduld gefragt, da Antidepressiva erst nach ca. zwei bis drei Wochen ihre volle Wirksamkeit entfalten und erst dann - nach einem Zeitraum von ca. vier Wochen - eine persönliche Wirksamkeit beurteilt werden kann.
Eine Alternative zur Schulmedizin bieten sanfte Medikamente aus der Natur. Angefangen bei Johanniskraut, homöopathischen Globuli bis hin zur Bachblütentherapie. Doch auch die sanfte Medizin wirkt bei keinem Menschen gleich! Während einige Betroffene insbesondere auf „Johanniskraut“ schwören, bleibt bei anderen die Behandlung ohne gewünschte Resonanz.
Ob mit oder ohne Medikamente bei Depression – keine Behandlung wird langfristig zum Erfolg führen, wenn Sie nicht gleichzeitig Ihre Denkgewohnheiten und ihr Verhalten ändern! Denn nur durch Selbsthilfe beheben Sie die eigentliche Ursache der Störung. Sie selbst können viel tun, um wieder gesund zu werden! Vielleicht sogar mehr als Ihnen bis Dato bewusst ist.